Historie
Der Eishockeysport in Schönheide kann auf eine fast 80-jährige Tradition zurückblicken. Diese Geschichte ist von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägt, die nicht zuletzt auch zum Teil die Geschichte der Region bzw. die deutsche Geschichte widerspiegeln. Im Jahr 1936 begannen beim FC Schönheide einige Mitglieder mit Freunden in Wolfsgrün eine Spritzeisbahn zu erstellen. Im Jahr 1939 wurde dann erstmalig im Gemeindebad von Schönheide eine Natureisbahn eingerichtet und schon am 31. Dezember dieses Jahres sahen fast 1000 Zuschauer die Begegnung zwischen Schönheide und dem SC Astoria Berlin.

 

 

Schon kurz nach dem Krieg wurde - von der russischen Militärregierung genehmigt - auf Natureis dem Puck nachgejagt. Im Winter 1949/1950 gelang es Schönheider Spielern an den sächsischen Meisterschaften teilzunehmen und im Jahr darauf sogar das Endspiel zu erreichen.

 

 

1951 kann als das entscheidende Jahr bezeichnet werden. Das Stadion wird ausgebaut. Es erhält eine Flutlichtanlage (16000 Watt) eine regelkonforme Bande und Tribünen. Diese verbesserten Bedingungen sorgen dafür, dass in derselben Saison die Landesmeisterschaft errungen wird.

Unter dem Motto "Eissport ist Volkssport " wird auch die Jugendförderung groß geschrieben. In der Folge kann die BSG Aufbau Schönheide zahlreiche Erfolge verbuchen.

Bis zur Wiedervereinigung wird auf Schönheider Natureis trainiert und gespielt.

 

 

Ein wesentlicher Einschnitt in der Vereins­geschichte ist mittelbar mit der deutschen Wiedervereinigung verbunden. Zunächst wurde aus der BSG Aufbau der EHV (Eishockeyverein) Schönheide nach den Regeln des jetzt wieder geltenden BGB. Unter dem Logo des Wolfs wurde zunächst noch auf Natureis gespielt. Schon bald reifte die Idee heran ein Kunsteisstadion zu bauen. Nach politischem Ringen beschloß der Gemeinderat 1996 den Bau durchzuführen.

Dank hoher Fördermittel wurde dann 1996 das neue Stadion errichtet. In der Saison 1996/1997 konnten "Die Wölfe" zum ersten Mal auf neuem Eis in der Sachsenliga antreten. Seither wurde regelmäßig in den jeweiligen Landesklassen gespielt, wobei bisher immer gute Platzierungen erreicht wurden.

Im Jahr 1999 hatte der Gemeinderat den Bau einer Überdachung beschlossen, da auch für diesen weiteren Bauabschnitt, Dank des Engagements des Landtagsabgeordneten Thomas Colditz, über den Freistaat Sachsen Fördermittel bereit gestellt wurden. Auf Grund einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer Nachbarsfamilie wurde die Planung im Jahr 2000 aus Lärmschutzgründen, um eine teilweise Einhausung erweitert. Mit dieser Umplanung entstand faktisch eine kleine Eishalle.

 

 

Das "neue" Stadion wurde bis September 2001 fertiggestellt.

Weitere Informationen sind auf der 
Wikipedia-Seite des EHV Schönheide 09 zu finden.